DEKOFACTORY - Sonnenschutz, Tapeten, Teppiche, Deko-ZubehörDEKOFACTORY - Sonnenschutz, Tapeten, Teppiche, Deko-Zubehör

Tips und Tricks vor dem Kauf von Tapeten

( Design- und Retro-Tapeten )


1. Welche Tapetenarten gibt es?

DEKOFACTORY bietet 5 verschiedene Tapetenarten in seinem Sortiment an. Im Einzelnen:

Simplex:
Besteht aus einlagigem Papier, häufig mit einem feinen Relief versehen.

Duplex:
Besteht aus 2 aufeinander kaschierten Papierschichten, häufig mit einer stärkeren Struktur versehen, die sich deutlich von der Wand abhebt.

Schaumvinyl:
Mit Vinylstruktur auf einem Papierträger, ist überstreichbar und abwaschbar. Das Produkt kennzeichnet sich durch eine aufstehende Schaumstruktur.

Flachvinyl:
Vinylbeschichtetes Papier, hat eine harte, flache Struktur. Das Produkt ist leicht abwaschbar.

Vliestapete (Easy Decor):
Das Trägermaterial besteht aus Vlies, sodass man nur die Wand einzukleistern braucht, nicht die Tapete. Diese kann trocken von der Rolle auf der Wand aufgebracht werden, also ohne Einweichzeit und Tapeziertisch. Ein weiterer Vorteil der Vliestapete ist, dass sie sich beim Verarbeiten nicht verzieht.

2. Was ist ein Anfertigungsnummer (Batch-Nummer)?

Auf dem Rollenetikett steht eine Anfertigungsnummer. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Nummer auf den Tapetenrollen übereinstimmen. Mithilfe der Nummer lässt sich nämlich kontrollieren, ob die Rollen aus dem selben Produktionslauf stammen. Bei abweichender Nummer können Farbunterschiede auftreten. Kaufen Sie darum immer Rollen mit identischen Anfertigungsnummern.

3. Kann ich neue Tapete über bestehende Tapete anbringen?

Dazu raten wir nicht. Um ein optimales Resultat zu erreichen, empfiehlt es sich, bestehende Tapete zu entfernen. Es ist möglich, neue Tapete (Vliestapete ausgenommen, diese sollte immer auf eine kahle Wand geklebt werden) auf einen flachen Papieruntergrund aufzubringen, allerdings nicht auf Textur-, Vinyl-, Vliestapete, da sie darauf nicht gut genug haftet.

4. Warum kann ich bei einfacher Papiertapete statt der Tapete nicht die Wand einkleistern?

Herkömmliches Papier dehnt sich unter Nässeeinwirkung. Vor dem Aufbringen, muss die Papiertapete erst eingeweicht werden bis sie sich geschmeidig anfühlt. Die Easy Decor Vliestapete hat einen speziell entwickelten dehnungsfreien Vliesrücken, wodurch sie sich trocken, direkt von der Rolle, auf die Wand aufbringen lässt.

5. Kann ich eine Vliestapete einkleistern, auch wenn diese eigentlich trocken auf eine eingekleisterte Wand aufgebracht werden kann?

Wenn es Ihnen leichter fällt, die Vliestapete in der herkömmlichen Weise anzubringen, dann können Sie statt der Wand auch die Tapete einkleistern. Sie sind trotzdem schneller fertig, da keine Weichzeiten einzuhalten sind.

6. Wie schnell muss ich die Vliestapete auf die eingekleisterte Wand aufbringen?
Trocknet der Kleister nicht rasch ein?
Kleistern Sie die Wand erst kurz vor dem eigentlichen Tapezieren ein. Die Trocknungszeit variiert je nach Temperatur, zum Anbringen der Tapete wird Ihnen aber genügend Zeit bleiben.

7. Wie groß darf die Fläche sein, die vor dem Anbringen der Vliestapete eingekleistert wird?

Kleistern Sie beim Anbringen der Vliestapete nicht die gesamte Wandfläche ein, sondern nur den jeweils zu beklebenden Teil (ungefähr eine Bahnenbreite + 10 cm), damit der Kleister nicht eintrocknet.

8. Benötige ich einen Tapeziertisch für Tapete, die direkt auf die eingekleisterte Wand angebracht wird?

Nein, es sei denn Sie möchten die Vliestapete vor dem Anbringen auf einer ebenen Unterlage zuschneiden.

9. Welche Tapetenart eignet sich für das Badezimmer und die Küche?

Für Feuchträume empfehlen wir Vinyltapete. Sie sollte jedoch nicht an Stellen angebracht werden, wo sie direkt mit Wasser in Berührung kommt (z.B. in der Dusche). Vinyltapete ist feuchtigkeits- und spritzbeständig.

Vorbereitungen zum Tapezieren
Nach der Ermittlung des Bedarfs und dem Zusammenstellen des Werkzeugs kann die praktische Arbeit beginnen.
Hier einige Tipps, die Ihnen die Arbeit erleichtern sollen.

Wandflächen vorbereiten

Die Vorbereitung des Untergrundes kann, gerade in Altbauten, recht aufwendig sein. Man darf diese Mühe nicht scheuen wenn man ein sauberes Resultat erzielen will. Alte Tapeten und wasserlösliche Anstriche werden möglichst restlos entfernt. Alte Dispersionsfarb-Anstriche müssen auf ihre Festigkeit geprüft werden (Klebestreifen fest anreiben und ruckartig abziehen) und, falls locker, ebenfalls entfernt werden. Alte Lackanstriche werden angelaugt und mit einer Haftbrücke gestrichen.

Kleister
Die richtige Wahl des Kleisters und das richtige Ansatzverhältnis sind entscheidend für die einwandfreie Verarbeitung.
Grundsätzlich gilt: Je schwerer die Tapete und je größer ihre Saugfähigkeit ist, desto dicker muß der Kleister angesetzt werden. Lieber dick angerührten Kleister dünn auftragen als umgekehrt. Der Kleister muß gründlich eingerührt werden und genügend lange quellen, bis er homogen und fast transparent wird. Die richtige Verarbeitung und Kleistersorte ist aus dem Tapeten-Beipackzettel zu ersehen. Wenn man auch die Hinweise auf der Kleisterpackung beachtet, kann nichts mehr schiefgehen.

Zuschneiden der Tapetenbahnen
Die Höhe des Raumes plus 5 - 10 cm Zugabe für den Verschnitt ergibt die richtige Bahnlänge. Bei Versatzmustern wird jede zweite Bahn um die Hälfte des Rapports versetzt zugeschnitten. Bei geradem Ansatz sind alle Bahnen gleich. Bei ansatzfreien Mustern ist der Verschnitt am geringsten.

Weichzeit
Wenn man die im Beipackzettel angegebene Weichzeit einhält, muß man sich nicht mit Blasenbildung und offenen Nähten herumärgern. Nur wenige Bahnen einkleistern und in der gleichen Reihenfolge verarbeiten.

Ausloten
Jeweils die erste Bahn einer zu tapezierenden Wand wird senkrecht ausgelotet, damit die folgenden Bahnen gerade verlaufen.

Kleben
Die erste zu tapezierende Bahn mit Überstand an der Decke ansetzen, um evtl. Höhenunterschiede auszugleichen. Nach der Senkrechten ausrichten und von der Mitte aus zu den Seiten blasenfrei andrücken. Für normale Tapeten die Bürste, ansonsten eine Gummiwalze verwenden. Wenn nötig, die Naht mit einem konischen, glatten Nahtroller andrücken. Kleisterspuren sofort mit einem sauberen Lappen entfernen.

Tipps zum Tapezieren

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Fünf goldene Regeln
Beachtet man beim Tapezieren folgende Regeln, erzielt man ein optimales Ergebnis:

1. Alte Tapeten vorher entfernen
2. Fenster und Türen geschlossen halten
3. Heizung ausschalten
4. Tapeten ausreichend weichen lassen
5. Tapeten auf Stoß kleben

Vliestapeten: nur drei Schritte zum Ziel
Wer Zeit sparen will, setzt Vliestapeten ein. Anders als bei Papiertapeten
entfällt bei diesen die Weichzeit. Der entsprechende Qualitäts-Vlieskleister
wird sicher und spritzfrei direkt auf die Wand aufgetragen.
Die Tapete wird dann von der Rolle auf die Wand angelegt und blasenfrei angedrückt.
Zum Schluss wird der Überstand am Lineal oder Spachtel entlang abgeschnitten. Fertig!

Profitipps zum Tapezieren

 


Trocknen der Tapete
Die Tapete darf nicht zu schnell trocknen, sonst platzen die Nähte auf. Deshalb nicht zu stark heizen und Zugluft vermeiden.

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