DEKOFACTORY - Sonnenschutz, Tapeten, Teppiche, Deko-ZubehörDEKOFACTORY - Sonnenschutz, Tapeten, Teppiche, Deko-Zubehör

Profitipps zum Tapezieren

Ecke

Wenn Sie richtig loslegen, kommen Sie bald an die erste Ecke.
Die letzte Bahn ist garantiert zu breit, und es wäre nun am bequemsten,
sie durch die Ecke auf der neuen Wand weiterzukleben.
Da aber leider kaum eine Innenkante senkrecht steht, wird das Muster
auf der neuen Wand schief. Außerdem zieht sich die Tapete beim Trocknen
aus der Ecke heraus oder sie reißt ein. Sie müssen also die Bahn so trennen,
dass sie ca. 2 cm um die Ecke reicht. Der Überstand wird mehrfach
eingeschnitten, die neue Bahn ausgelotet und auf den Überstand geklebt.

Abschluss

Für den sauberen Abschluss an der Decke und den Fußleisten
hat sich das Kantenschnittlineal bestens bewährt. Der Zuschnitt
passt genau, Messer und Untergrund bleiben unbeschädigt und Sie
vermeiden Kleister Decke an der Decke.

Fenster

Das Fenster kann den Tapezierprofe nicht schrecken. Er beginnt immer
an einer Seite mit der ausgeloteten Bahn und klebt diese so an die
Wand und über das Fenster hinaus, dass die überstehende Breite für
die seitliche Laibung, plus Zugabe, ausreicht. Oben und unten
eingeschnitten wird das Stück in die Fensternische eingeklappt und
sauber beschnitten. Dann klebt man über dem Fenster in vollen
Bahnbreiten weiter, damit das Muster sich fortsetzt. Dabei lässt man
so viel Tapete nach unten überstehen, dass die Stücke in die obere
Fensternische eingeklappt werden können. Das erste Stück im Ganzen neu
einpassen. Das Stück für die zweite seitliche Laibung wird separat
zugeschnitten und eingepasst.

Außeneck-Profilleiste

Mit einer Außeneck-Profilleiste aus Kunststoff erreicht man
saubere Abschlüsse auch an nicht genau senkrechten Kanten,
wo das Muster nicht passend fortgesetzt werden kann. Das Profil wird
mit Kontaktkleber auf die Ecke geklebt, die Kanten angespachtelt
und verschliffen. Die freiblebende Profilnase schützt Strukturtapeten
an den Kanten und Textilbeläge können am Rand nicht aufribbeln.
Alle hochwertigen Wandbekleidungen bleiben wesentlich länger
ansehnlich. Das Profil kann vor dem Tapezieren mit
Dispersionsacryllack im Grundton der Tapete gestrichen werden.

Rundbögen

Für Rundbögen wird die Leiste an einem Schenkel mehrfach eingeschnitten,
damit sie sich der Rundung anpasst, und anschließend eingeklebt. Nach dem
Spachteln, Schleifen und evtl. Farbanstrich lässt sich die Wandbekleidung wie
an einem Kurvenlineal schneiden.

Zimmerdecke

Die Zimmerdecke ist so groß wie der Fußboden.
Sie prägt die gesamte Wohnstimmung und die Lichtverhältnisse im Raum
ganz entscheidend. Ausdrucksvolle Strukturen oder farblich auf
die Tapete abgestimmte Unis stehen in großer Auswahl zur Verfügung.
Zur Technik: Arbeiten Sie möglichst zu zweit. Man markiert am
Fenster die erste Bahn. Sie setzen die Tapete an, Ihr Partner
hält die Restbahn z.B. mit einem Besen hoch. Besser ist es, wenn
die geweichte Bahn ziehharmonikaartig auf einem „Tablett“
angereicht wird (auf der zweiten Leiter), weil sie dann nicht in
der Länge überdehnt wird. Da die Deckentapezierung ihr eigenes
Gewicht und hohe thermische Belastungen aushalten muss, ist
auf eine sorgfältige Verklebung zu achten (Dispersionskleberzusatz).
Es wird auf Stoß geklebt, mit Überstand auf den Wänden. Dieser wird
nach gründlicher Trocknung mit einem langen Lineal sauber
abgeschnitten. Dabei wird die Kante korrigiert. Für Rundbögen
wird die Leiste an einem Schenkel mehrfach eingeschnitten, damit
sie sich der Rundung anpasst, und anschließend eingeklebt.

Steckdose

Vor Arbeitsbeginn muss in dem betreffenden Raum der Strom
abgeschaltet werden. Nachdem von allen Steckdosen und Schaltern
die Schutzdeckel entfernt wurden, können die offenen Dosen
übertapeziert werden. Bei Schaltern wird das Papier kreuzförmig
eingeschnitten und die Schaltermechanik sofort vom Kleister
gereinigt. Steckdosen werden nach dem Trocknen der Tapete ausgeschnitten.
Schutzdeckel wieder befestigen.

Dachschrägen

Bei Dachschrägen entscheidet der „Knick“. Ist die Ecke absolut gerade,
kann sie im Ganzen übertapeziert werden. Man trennt die Bahn im
Knick und setzt den unteren Teil neu auf Stoß an. So wird verhindert,
dass die Tapete sich beim Trocknen hohl zieht. Ist die Kante schief,
wird das Unterteil mit Zugabe geklebt und dann das Oberteil
darübergeklebt. Der Musterbruch stört kaum, kann aber auch mit einer
Borte kaschiert werden.

Tür

Auch die Tür geht man von einer Seite an. Wenn zuletzt
die Bahn (1) wesentlich breiter ist als der Abstand zur Zarge,
teilt man die Bahn so, dass 2–3 cm am Türrahmen überstehen. Den
seitlichen Überstand schneidet man am Lineal sauber ab.
Die Restbahn (2) setzt man über der Tür wieder an. Dadurch bleibt
das Muster voll erhalten.

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